Wattner SunAsset3 übernimmt das Solarkraftwerk Rätzlingen

31. März 2012 - 12:55 — greenwave

Wattner SunAsset3 übernimmt das Solarkraftwerk Rätzlingen

Das Solarenergiekraftwerk Rätzlingen I wurde in den vergangenen Tagen von Wattner übernommen. Damit wird es nun in den Photovoltaikfonds SunAsset 3 mit eingebracht. Das Solarkraftwerk wurde auf einer Gewerbefläche im Bundesland Niedersachsen Ende 2011 errichtet. Die Leistung des Photovoltaikparks beträgt 5,6 Megawatt. Die Investitionssumme hat eine Höhe von ca. 10,5 Millionen €. Noch in der ersten Hälfte des Jahres – und somit gemäß den aktuellen Übergangsregelungen des EEG noch mit alter Vergütung, wird in Rätzlingen noch eine zweite Solaranlage mit einer Krafterzeugung von 5,1 Megawatt errichtet werden. Es wird somit eine Gesamtleistung von rund 11 Megawatt zustande kommen. Die Investition für Rätzlingen wird sich auf ca. 19 Millionen Euro ausweiten. Der SunAsset 3 investiert lediglich in inländische Solarkraftwerke. Neben dem Projektort Rätzlingen hat der Sachwertfonds auch Anlagen in Fürstenwalde und Rüsselsheim (bei Opel) gekauft. Die Investitionssumme in Anlagen mit der hohen Einspeisevergütung aus dem Jahr 2011 beträgt über 31 Millionen Euro. Mit Betrachtung des Rätzlingen II und weiteren geplanten Zukäufen von Anlagen bzw. Errichtungen von Anlagen, verfügt der SunAsset 3 eine erstaunlich gute Investitionsbilanz. Die Fondslaufzeit des SunAsset 3 läuft bis Ende 2019 und ist somit unter 8 Jahren, was einer für Projekte sehr kurzen Kapitalbindung entspricht. Ein großer Vorzug für Investoren ist, dass sie nicht bloß von den laufenden Erträgen der Solarkraftwerke einen Nutzen ziehen, sondern am Ende der Fondslaufzeit auch an der Veräußerung der Solaranlagen beteiligt sind. Mehr Details zum SunAsset3 finden Sie auch unter www.gruenesgeld24.de/sunasset-3.htm.  

Schmälerung der Einspeisevergütung wurde vom Bundestag abgesegnet

  Wie zu an zu nehmen war, hat der deutschen Abgeordnetenhaus die Neuerungen des EEG-Gesetztes – und somit die Kürzung der Solarförderung – bewilligt. Ab dem 1. April 2012 wird das neue Gesetz nun gültig sein. Besonders wichtig für Anleger von Erneuerbare Energien Sachwertfonds ist dagegen die Information, dass eine langfristige Übergangsregelung ausgehandelt wurde.  weiterhin attraktive Investitionsmöglichkeiten vorhandenDenn dadurch können Dachanlagen, deren Anschluss ans Netz bis spätestens 24. Februar 2012 beantragt waren bis zum 30.02.2012 zu alten, hohen Vergütungssätzen ans Netz gehen. Dies gilt auch für planfestgestellte Anlagen die nicht auf Gebäuden sind. Konversionsflächen-Freiflächenanlagen können sogar bis zum 30. September 2012 noch mit der bestehenden Vergütung in Betrieb genommen werden.  

Direktverkauf von Solarstrom in der Bundesrepublik

  Aufgrund des Marktprämienmodells des EEG werden seit Anfang des laufenden Jahres die Betreiber von Erneuerbare-Energien-Kraftwerken dazu angespornt, ihren Strom des Öfteren gleich am Markt zu zu veräußern. Dies kann entweder direkt an der Stromhandelsbörse oder auch über Wiederverkäufer durchgeführt werden. Dem Betreiber steht es frei, ob er seinen Strom nach dem EEG vergüten lassen möchte oder ob er ihn selbst vermarktet. Bei Direktvertrieb erhält der Betreiber durch das EEG dann bloß den Differenzbetrag zu dem dem am freien Markt erzielten Preis und der ihm zustehenden EEG-Vergütung. Die Folge daraus ist eine automatische Dämpfung der EEG-Umlage. Das Modell des Marktprämienmodells scheint aufzugehen. Seit Einführung hat sich der direkt vermarktete grüne Strom im Gegensatz zum Vormonat um 14% erhöht. Im März wurde in der Summe eine Strommenge von ca. 19,5 Gigawatt erreicht. Den mit viel Vorsprung größten Anteil an gleich vermarkteter Strommenge liefern mit über 90% die Windkraftwerke ab. Die größte Zunahme konnte aber bei der Fotovoltaik festgestellt entstehen. Im Vergleich zum Vormonat war im März ein Anstieg von faszinierenden 80% festzustellen.  

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