Was der Mensch zum Leben braucht: Moderner Lebensstil verursacht Vitamin-D-Mangel und Zivilisationskrankheiten

9. November 2010 - 10:43 — Mankau Verlag GmbH

Die Menschen in den Industrieländern haben ihre Lebensweise innerhalb weniger Jahrzehnte drastisch verändert – mit enormen Konsequenzen für unsere Gesundheit. Durch die zunehmenden negativen Faktoren unseres Lebensstils haben wir bereits vorhandene Risiken weiter erhöht und neue Risikofaktoren geschaffen. Diese bringen den Stoffwechsel des Körpers dann oft zur Entgleisung, was sich in den vielfachen chronischen Erkrankungen äußert.
Ein artgerechter Lebensstil ist die beste Voraussetzung, Krankheiten zu vermeiden und bis ins Alter über eine hohe Lebensqualität zu verfügen. Die bekanntesten positiven Einflussfaktoren sind bislang eine ausreichende körperliche Aktivität und eine gesunde Ernährung. Umgekehrt sind Rauchen und Übergewicht die bedeutendsten negativen Faktoren. Weltweit ist es in den Industrieländern durch die Verstädterung (Urbanisierung) und die damit einhergehende Veränderung des Lebensstils zu einem Mangel an Vitamin D in den Bevölkerungen gekommen. Näherungsweise lässt sich sagen, dass mindestens zwei Drittel aller Menschen, die in unseren nördlichen Breiten leben, vor allem in den Wintermonaten einen mehr oder minder ausgeprägten Vitamin-D-Mangel aufweisen.
Ein ganz wesentlicher Risikofaktor für die Entstehung des Vitamin-D-Mangels ist – neben den bereits aufgezählten Faktoren – der großzügige Einsatz von Maßnahmen zum Sonnenschutz aufgrund der weit verbreiteten Angst vor einem bösartigen Hauttumor. Wer aber seine Haut ohne Verursachung eines Sonnenbrands der Sonne aussetzt, hat gute Chancen, seine Gesundheit durch die vielfältigen positiven Effekte des entstehenden Sonnenhormons zu fördern. Zur angemessenen Versorgung der Körperzellen ist ein Vitamin-D-Spiegel im Blut von 30 bis 100 ng/ml angezeigt. Um diesen zu erreichen, benötigt man täglich etwa 4.000 Einheiten Vitamin D, die man entweder in der Haut mithilfe von UV-Strahlen selbst produzieren oder als künstlich hergestelltes Präparat ergänzen muss. Solarien können daher eine Ersatzrolle für den Ausgleich des Defizits in der Sonnennutzung spielen, wenn durch eine entsprechende Auswahl der eingesetzten Leuchtkörper sichergestellt ist, dass das verwendete UV-Spektrum nicht nur bräunt, sondern auch die benötigten Mengen des Sonnenhormons produziert. Wer jedoch durch die Medien zu sehr verunsichert ist, was die Belastbarkeit seiner Haut angeht, und lieber keine natürliche oder künstliche Sonne an seinen Körper lässt, dem bleibt pharmazeutisch hergestelltes Vitamin D.
„Krebszellen mögen keine Sonne“ von Prof. Dr. med. Jörg Spitz und Dr. William B. Grant erklärt eingehend und allgemeinverständlich, welche Auswirkungen der moderne Lebensstil auf die Gesundheit des Menschen hat und welche Maßnahmen wirksam sind, um dieses „Defizitsyndrom“ zu bekämpfen. Mit dem Vitamin-D-Barometer und einem Lebensstil-Risiko-Fragebogen erhalten die Leser darüber hinaus die Möglichkeit, ihren individuellen Bedarf selbst zu ermitteln.
Krebszellen mögen keine Sonne
Vitamin D – der Schutzschild gegen Krebs, Diabetes und Herzerkrankungen
Ärztlicher Rat für Betroffene. Mit Vitamin-D-Barometer und Lebensstil-Risiko-Fragebogen
Mankau Verlag, 1. Auflage November 2010, Klappenbroschur
14 x 21 cm, 157 S., 12,95 € (D) / 13,40 € (A)
ISBN 978-3-938396-64-3.
Link-Empfehlungen:
* Informationen und Leseprobe zum Buch "Krebszellen mögen keine Sonne"
* Youtube-Interview mit Prof. Dr. Jörg Spitz zum Thema Vitamin D
* Mehr über Prof. Dr. Jörg Spitz
* Diskussionsforum mit Prof. Dr. Jörg Spitz

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