Waldfonds oder Wald-Direktinvestments: Unterschiede und Gemeinsamkeiten

27. Oktober 2010 - 10:29 — Forest Finance

Waldinvestments werden immer populärer. Gab es vor einigen Jahren nur einige wenige Walddirektinvestment-Anbieter, so existieren mittlerweile eine Vielzahl unterschiedlicher Investmentformen in Holz und Wald, wie offene oder geschlossene Waldfonds, Waldaktienfonds und Wald-Direktinvestments.
Diese Vielfalt ist angesichts der Vorteile von Waldinvestments kein Wunder: So stieg der amerikanische Waldinvestmentindex NCREIF von 1989 bis 2009 um durchschnittlich über 14 Prozent jährlich bei im Vergleich zu Aktienindizes minimalen Wertschwankungen. Waldinvestments werden als Sachwert-Investment und Inflationsschutz daher immer populärer.
 
Finanztest: "Holz wächst zur eigenen Anlageklasse"
Auch das unabhängige Verbrauchermagazin FINANZTEST der Stiftung Warentest beschäftigte sich mit Waldinvestments und schrieb: "Holz wächst langsam zu einer eigenen Anlageklasse.“ Unter anderem wurde der Bonner Waldinvestmentanbieter ForestFinance dabei von Finanztest bewertet: "Vorteilhaft für die Anleger ist der Eintrag ins Grundbuch, die Absicherung über einen Flächenpool, falls einzelne Flächen ausfallen, die Feuerversicherung und das Deutsch-Panamaische Investitionsschutzabkommen. (…) Einen Wald zu pflanzen, gilt als Investment, das auch eine ethische Rendite abwirft“, so Finanztest. „Kein Wunder, dass Ikonen des grünen Unternehmertums auf Wald setzen. Hinter Forest Finance steht Harry Assenmacher, der als ehemaliger Geschäftsführer des BUND und Vorstand der Securvita Holding das Vertrauen vieler Freunde des korrekten Geldanlagens genießt.“
Unter den von Finanztest getesteten Waldinvestments war ForestFinance das einzige FSC-zertifizierte Angebot. ForestFinance ist zudem das weltweit erste deutsche Unternehmen, das den „FSC Global Partner Award“ im Bereich „Financial Services“ erhielt.  
 
Waldfonds oder Wald-Direktinvestment ?
Die populärsten Waldinvestmentformen sind die sogenannten Waldfonds und Wald-Direktinvestments. Wald-Direktinvestments haben gegenüber geschlossenen Waldfonds einige Vorteile. So sind bei ForestFinance die Einstiegsummen mit 33 Euro monatlich für den BaumSparVertrag oder 3.250 Euro für das WaldsparBuch deutlich niedriger als bei allen Waldfonds. Zudem sind die Erlöse des BaumSparVertrages nach Bewertung der Oberfinanzdirektion Koblenz steuerfrei. Das WaldSparBuch bietet zusätzlich eine Rücknahmegarantie bis zu 200 Prozent des Investitionsbetrags. Bei diesen Wald-Investmentangeboten sind zudem die Bewirtschaftungskosten im Preis enthalten.
Bei Waldfonds handelt es sich um geschlossene Fonds, bei denen das eingesammelte Kapital in den Erwerb und die Bewirtschaftung von Waldflächen investiert wird. Bei Waldfonds können die Anleger nur während eines bestimmten Platzierungszeitraums beitreten. Nachdem genügend Eigenkapital eingeworben wurde, wird der Waldfonds geschlossen. Der Anleger eines Waldfonds beteiligt sich dann als Kommanditist an einer Gesellschaft, was bei anhaltenden Verlusten zu Nachzahlungen der Waldfonds-Zeichner führen kann. Beim geschlossenen Waldfonds existiert ein Verkaufsprospekt, in dem die wesentlichen Angaben zum Investment und die rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen beschrieben sind. Aufgrund des hohen rechtlichen und administrativen Aufwands betragen die Mindestinvestmentsummen in der Regel rund 10.000 Euro, also deutlich höher als bei Wald-Direktinvestments. Zudem ist kaum ein Waldfonds FSC-zertifiziert. Umwelt- und Sozialstandards werden entsprechend nicht eingehalten bzw. eine möglicherweise behauptete Einhaltung wird nicht extern überprüft. Investiert wird deshalb ganz oder überwiegend in artenarme Monokulturen nicht heimischer Baumarten. 
 
Waldfonds: Vermeintliche Sicherheit durch Prospekt
Damit ein geschlossener Waldfonds in Deutschland vertrieben werden kann, muss dessen Prospekt von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) genehmigt worden sein. Das BaFin führt jedoch keine inhaltliche Prüfung des Waldfonds-Prospektes durch. Das bedeutet, dass nicht geprüft wird, ob die getroffenen Annahmen oder Berechnungen zutreffend sind. Es wird nicht einmal geprüft, ob die Angaben und Annahmen des Waldfonds-Prospektes plausibel sind. Geprüft wird nur, ob die in der Vermögensanlagen-Verkaufsprospektverordnung aufgeführten Prospektangaben enthalten sind. Die Verordnung verlangt insbesondere eine detaillierte Ausführung aller möglichen Risiken und Verträge. Die Folge der Verordnung sind teilweise buchdicke Waldfonds-Prospekte. Viel Papier, auf dem alle Risiken aufgeführt sind. Die umfangreiche Auflistung verringert jedoch nicht die Risiken.
 
Über ForestFinance
Die ForestFinance Gruppe ist auf Waldinvestments spezialisiert, die lukrative Rendite mit ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit verbinden. Kunden können zwischen verschiedenen nachhaltigen Waldinvestment-Produkten wählen. Beim BauSparVertrag kann man ab 33 Euro monatlich jeweils einen Baum pflanzen und bis zur Ernte pflegen lassen. Das WaldSparBuch bietet 1.000 m2 Wald mit Rücknahmegarantie. GreenAcacia ist ein nur siebenjähriges Waldinvestment mit jährlichen Erträgen. WoodStockInvest bietet ab einem Hektar aufgeforsteten Wald als Pacht oder Grundeigentum an. CacaoInvest bietet ein Investment in eine Biokakaoplantage und Edelhölzern mit Ausschüttungen ab dem zweiten Investitionsjahr.
Durch die Aufforstungen werden Regenwälder geschont, CO2 wird jahrzehntelang gebunden und artenreiche Mischwälder werden neu geschaffen. Eine Feuerversicherung, Nachpflanzgarantie sowie fünf Prozent Sicherheitsflächen tragen bei allen Waldinvestment-Produkten zur zusätzlichen Investoren-Absicherung bei.

Mehr Informationen unter www.ForestFinance.de
 

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