Superfood - Moringa

17. August 2015 - 23:56 — sbauer83

Guten Tag,

ich nehme an es haben inzwischen bereits die meisten schonmal etwas von Moringa oleifera gehört, dem sogenannten Meerrettichbaum, der aufgrund seiner vielen guten Eigenschaften einen regelrechten Boom als "Superfood" erlebt.

Das will ich hier nicht nochmal aufs neue durchkauen, ich dachte mir es wäre evtl ganz interessant einmal eine Art Steckbrief zu einem anderen Vertreter der Gattung Moringa zu veröffentlichen:

 

Moringa stenopetala

Die Moringa stenopetala gehört mit insgesamt 12 anderen Arten zu der Gattung der monogenerischen Familie der Bennussgewächse. Genau wie bei den anderen Arten dieser Gattung handelt es sich bei der Moringa stenopetala um einen Laub abwerfenden Baum. Dieser Baum kann eine Höhe von bis zu 12 m erreichen. Der Stamm des Moringa stenopetala hat einen verdickten flaschenförmigen Stamm. Der Durchmesser des Stammes beträgt hierbei etwa 60 cm. Die Rinde ist glatt und das Holz ist sehr weich. Die Krone des Moringa stenopetala ist vielfach verzweigt. Manchmal findet man diesen Baum auch mit mehreren Stämmen. Die Blätter dieses imposanten Baumes sind doppelt oder gar dreifach gefiedert. Während der Blütezeit ist der Moringa stenopetala zahlreich mit duftenden cremerosa Kelchblüten übersät. Die Blütenblätter sind weiß oder gelb, während die Staubblätter immer weiß sind. Die Früchte des Moringa stenopetala kann man an den langen rötlichen Hülsen erkennen. Der Moringa stenopetala wächst hauptsächlich in Äthiopien und in Kenia. Dort wächst er vorwiegend in der freien Natur, wird aber auch immer öfter als Kulturpflanze für Terrassen angebaut. Da der Stamm des Moringa stenopetala sehr gut Wasser speichern kann, wächst dieser Baum sehr oft in kargen Bergen des Landes. Die Blätter des Moringa stenopetala sind essbar. Die zahlreichen Samen des Moringa stenopetala werden zur Reinigung von Wasser genutzt und dienen auch als traditionelles Arzneimittel. Die Samen haben bei dem Moringa stenopetala eine beige Farbe und erinnern durch ihre Größe an Mandeln.Der Moringa stenopetala ist gegenüber Schädlingen und Krankheiten deutlich widerstandsfähiger als die anderen Sorten der Gattung Moringa. Während der Regenzeit geht der Moringa stenopetala in eine Art Ruhezustand und verliert hierbei auch sämtliche Blätter. Allerdings sollte man wissen, dass der Moringa stenopetala nicht frosthart ist und somit den Winter nur bedingt überlebt, wenn die Temperaturen unter 15 Grad fallen. Die Geschichte des Moringa stenopetala Der Moringa stenopetala  wird oft den Einheimischen oft auch als Kohlbaum bezeichnet. Im Laufe der Zeit wurde der Moringa stenopetala auch von den Landwirten erfolgreich domestiziert. Dies hat seinen Grund darin, dass man erreichen wollte, dass die Blätter des Baumes noch schmackhafter sind und die Größe der Samen zunimmt. Die Verwendung von M. stenopetalaBekannt ist der Moringa stenopetala  vor allen Dingen durch seine Nahrhaften und wohlschmeckenden Blätter. Eine weitere Verwendung des Moringa stenopetala  sind die Samen, die man zur Klärung uns zur Reinigung von Wasser nutzt. Dadurch wird das Wasser trinkbar. Die Samen können aber auch gemahlen werden und dienen dann als Medizin. Zusätzlich dient der Baum als Windschutz und Schattenspender. Sowohl Blätter als auch Samen des Moringa stenopetala  können das ganze Jahr über geerntet werden. Die Rinde des Moringa stenopetala  wird genau wie bei den anderen Sorten des Moringa genutzt, da sie Senföle enthält und im Geschmack an Meerrettich erinnert. Zusätzlich wird aus den Samen auch das Behenöl gewonnen. Es handelt sich hierbei um ein hochwertiges Schmieröl, das sehr gerne in der Uhrenindustrie zum Einsatz kommt. Später wurde es allerdings durch das billigere Oliven- und Palmöl komplett vom Markt verdrängt. Weitere gängige Bezeichnungen des Moringa stenopetala Unter Botanikern wird der Moringa stenopetala oft auch als Meerrettichbaum bezeichnet. Dies liegt hierbei an den Senfölglykosiden, die im Geschmack sehr stark an Meerrettich erinnern.

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