Familienstiftung investiert in ForestFinance-Mischwälder

9. August 2010 - 11:59 — Forest Finance

Eine amerikanische Familienstiftung erwarb von ForestFinance eine eigene größere Finca als nachhaltiges Sachwert-Investment. Im Kaufpreis ist die nachhaltige Forstbewirtschaftung für eine Umtriebszeit enthalten. Der investierenden Familienstiftung war eine besonders umweltfreundliche Bewirtschaftung der Flächen sehr wichtig. So werden unter anderem über 20 Prozent der Gesamtfläche von der Bewirtschaftung ausgenommen. Sie dienen als Rückzugsfläche für seltene Tier- und Pflanzenarten. Auch die bewirtschafteten Flächen werden zertifiziert nachhaltig bewirtschaftet. Eine von der "Münchener Forstwissenschaftlichen Gesellschaft" ausgezeichnete Studie belegte unlängst, dass die Artenvielfalt in ForestFinance Mischwäldern deutlich höher als in Monokulturen ist. Bis zu 50 verschiedene Baum- und Pflanzenarten bilden dauerhaft einen neuen artenreichen Wald, da bei der Ernte kein Kahlschlag betrieben wird.

Waldinvestments- Wertstabil und renditestark:
Tropenwaldinvestments sind aufgrund ihrer geringen Wertschwankungen und relativ hohen Durchschnittsrenditen für Familienstiftungen als Diversifikations-Investment besonders geeignet. So schloss der amerikanische Waldinvestmentindex NCREIF in den Jahrzehnten nur ein einziges Mal mit einem Jahresverlust ab. Denn der biologische Wertzuwachs der Bäume gleicht kurzzeitige Preisrückgänge aus. Die durchschnittliche Jahresrendite des Waldinvestmentindexes betrug über 14 Prozent und schnitt damit besser ab als alle bekannten Aktienindizes.
"Gerade für nachhaltig und langfristig denkende Investoren ist Tropenwald eine immer häufiger gewählte Investmentform", so Harry Assenmacher, Geschäftsführer der ForestFinance Gruppe. "Denn für verantwortungsbewusst investierende Familienstiftungen ist Wald - insbesondere nachhaltig bewirtschafteter Tropenwald – ein jahrzehntelang bewährtes Instrument zur Vermögenssicherung.“

Vermögenssicherung durch Sachwert Wald:

In Zeiten der Finanzkrisen legen Investoren verstärkt Wert auf Vermögenssicherung, so dass es zu einem Wechsel der Anlagestrategie kommt. "Immer häufiger ziehen große Privatvermögen Geld aus konventionellen Finanzprodukten ab und investieren in reale Sachwerte, wie zum Beispiel Tropenforste", erläutert Harry Assenmacher. Statistisch sind Sachwerte für Phasen mit hoher Inflation deutlich besser geeignet. Die Wahrscheinlichkeit einer solchen Periode ist durch das starke Ansteigen der globalen Staatenverschuldung seit 2008 deutlich gestiegen. So stieg beispielsweise die Staatsverschuldung von Großbritannien oder den USA innerhalb von nur drei Jahren um über 50 Prozent an.

Über Familienstiftungen:

Familienstiftungen sind rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts, die ausschließlich oder überwiegend dem Wohl der Mitglieder einer oder mehrerer bestimmter Familien dienen. Dies erreicht die Familienstiftungen durch die Gewährung von Zuwendungen (Kapitalstiftung) oder durch Aufrechterhaltung einer Vermögensgesamtheit wie z. B. Unternehmen (Anstaltsstiftung). Zu unterscheiden ist die unternehmensverbundene Familienstiftung von der privaten Familienstiftung, die nur steuerlich das Privatvermögen verwaltet. Die Anerkennung von Familienstiftungen erfolgt durch die zuständige staatliche Behörde. Beaufsichtigt wird nur, dass der Bestand und die Betätigung der Familienstiftungen nicht dem Gemeinwohl zuwiderlaufen. Familienstiftungen sind grundsätzlich nicht gemeinnützig. So ist die Einbringung des Stiftungsvermögens bei der Gründung in die Familienstiftung schenkungsteuerpflichtig. Daneben kommt es zu einer besonderen Erbschaftsbesteuerung, der so genannten Erbersatzsteuer: Alle dreißig Jahre muss die Familienstiftung Steuerabgaben in Höhe der Erbschaftsteuer entrichten, die anfallen würde, wenn ihr Vermögen an zwei Kinder vererbt würde. Seit der Stiftungsreform 2002 (vgl. § 80 Abs. 2 BGB) kommt die Familienstiftung auch für mittelständische Unternehmen als Rechtsform in Betracht, wenn die Unternehmensleitung professionell durch familienfremde Manager erfolgen soll, z.B. als Lösung der Nachfolgeproblematik. Weitere Vorteile einer unternehmensverbundenen Familienstiftung sind aus Unternehmersicht die Abwehr von Haftungsrisiken, von Pflichtteils- und Zugewinnausgleichsansprüchen, sowie die Minimierung der wirtschaftlichen Störfaktoren, insbesondere aus dem Bereich der Mitbestimmung, und der Gefahr von feindlichen Unternehmensübernahmen. Steuerlich ist die Einbringung von Betriebsvermögen bzw. von Kapitalanteilen in die Familienstiftung begünstigt.

Über ForestFinance:
Die Bonner ForestFinance Gruppe ist auf Waldinvestments spezialisiert, die lukrative Rendite mit ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit verbinden. Kunden können zwischen verschiedenen Produkten der nachhaltigen Tropenforstwirtschaft wählen. Beim BaumSparVertrag werden für 33 Euro monatlich pro Jahr zwölf Bäume gepflanzt und nachhaltig bewirtschaftet. Das WaldSparBuch bietet 1.000 m2 tropischen Wald mit Rückkaufgarantie. Für Investoren, die 10.000 m2 mit Grundeigentums-Möglichkeit aufforsten lassen wollen, ist WoodStockInvest das richtige Produkt. CacaoInvest ist ein Investment in Bio-Kakaobaum und Edelholz, mit jährlichen Ausschüttungen bereits ab dem zweiten Jahr. Für Unternehmen, Familienstiftungen, Family Offices, vermögende Privatinvestoren etc.  konzipiert ForestFinance passende Individuallösungen.
Neben einem Mischwaldkonzept tragen eine Feuerversicherung für die risikoreichen ersten fünf Wachstumsjahre, eine Nachpflanzgarantie sowie fünf Prozent Sicherheitsflächen bei allen Produkten zur zusätzlichen Investorenabsicherung bei.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ForestFinance.de.
 

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