Erfahrungen und Tips zum richtigen Trinken

31. März 2012 - 15:58 — naturARTen

Richtiges Trinken und Wasseraufnahme - ein Erfahrungsbericht

von Frank Friedrich

Inspiriert durch einige Zeitungsartikel über "richtiges Trinken", nutze ich die Zeit wieder einmal über einige Fragen bzgl. Trinken und meine Erfahrungen der letzten 12 Jahre nachzudenken.

Was soll ich trinken?

Wie viel soll ich täglich trinken?

Ist Wasser gleich Wasser?

Kann ich vor dem Essen trinken und welche Auswirkungen hat das?

Diese und andere Fragen stellen sich mir immer wieder und so will ich unseren Januar Blog dazu nutzen ein paar meiner Erfahrungen und Gedanken weiter zu geben. Die erwähnten Artikel wurden überwiegend von Ernährungsberatern geschrieben und folgen wie die meisten Artikel über gesunde Ernährung den Richtlinien der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung). Die DGE gibt Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr heraus, nachzulesen in Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr 3. Auflage 2008 Neuer Umschau BuchverlagWasser ist lebensnotwendig für den menschlichen Organismus. Weit mehr als die Hälfte des menschlichen Körpers bestehen aus Wasser, wovon ca. 6% im Tagesverlauf umgesetzt werden. Wasser ist also für unseren Stoffwechsel und damit für unser Leben unersetzlich. Die DGE empfiehlt bei einem durchschnittlichen Energieumsatz von 2650 kcal eineGesamtwasseraufnahme von 2650 ml was einer Aufnahme von 1ml/kcal entspricht. Dabei setzt sich die Wasseraufnahme überwiegend aus Getränken und Wasser aus fester Nahrung zusammen. Ein Teil entsteht durch Oxidationswasser des Stoffwechsels. Ein höherer Bedarf kann bei hohem Energieumsatz, Hitze, trockener kalter Luft, reichlichem Kochsalzverzehr, hoher Proteinzufuhr und pathologischen Zuständen wie Fieber, Erbrechen, Durchfall etc. bestehen. Ich will an dieser Stelle nicht näher auf diese Zahlen eingehen, sie dienen mit Sicherheit als guter Richtwert und sind an jeder Ecke im Internet nachzulesen.

Ein Schlüsselerlebnis

Ich möchte hier vielmehr auf meine Erfahrungen im Zusammenhang des Trinkens eingehen. So gab es für mich immer wieder Schlüsselerlebnisse in den letzten 12 Jahren, welche mich zu einem Umdenken was das Trinken angeht bewegten. Ein solches Erlebnis ereignete sich etwa vor 10 Jahren. Es stellt alles was ich über Trinken gelernt hatte auf den Kopf. Schon seit frühester Kindheit wurde mir beigebracht, dass ich lange ohne Essen aber nur kurze Zeit ohne Trinken auskommen kann. Mir wurde beigebracht mindestens 2,5l am Tag zu trinken. Ich hatte gerade erkannt, wie wichtig eine bessere gesunde Ernährung für meine Gesundheit ist und auf Rohkost umgestellt. Ich wollte diese Ernährungsrichtung ausprobieren. Ich stellte im Winter fast ausschließlich auf Papayasum. Alle rieten mir seinerzeit davon ab, da dies gerade im Winter gesundheitliche Probleme mit sich ziehen würde. Der Körper brauche gerade im Winter warme Nahrung, um ihm Wärme zuzuführen.

Das das Gegenteil der Fall ist bemerkte ich so nebenbei später, dazu mehr an anderer Stelle. So aß ich jeden Morgen meine 1-2 Papayas (große von Tropenkost - nicht die Papayas die wir so aus Supermärkten kennen). Ich bemerkte, wie mich diese, zusammen mit ein paar eingelegten Nüssen, sehr satt machten. So brauchte ich bis mittags nichts mehr zu essen. Das entscheidende fiel mir allerdings erst nach ein paar Tagen auf. Ich trank fast den ganzen Tag nicht und da ich kein Durstgefühl bekam fiel mir das auch erst gar nicht auf. Ich war total verwundert, da dies ja alles auf den Kopf stellt was ich so über das Trinken gelernt hatte. So begann ich, mein Essverhalten zu beobachten und in direkten Zusammenhang mit meinem Trinkverhalten zu bringen. So kam ich im Laufe der letzten 12 Jahre auf erstaunliche Zusammenhänge.Weiter lesen und mehr Details zur natürlichen Ernährung findet Ihr hier http://www.naturladen-online.de/blog.php/blog_cat/2/blog_item/12

Liebe Grüße

Frank 

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