Darüber spricht kaum Jemand ...

31. August 2009 - 13:03 — Pinkpost

Laserdrucker vergiften die Atemluft mit krebserregenden Tonerpartikeln. Quecksilber - Styrol - Kobalt - Nickel - Phenol - sogar aromatische Kohlenwasserstoffe wie das krebserregende BENZOL entweicht manchen Laserdruckern. Durch dauerhaften Toner-Kontakt wurden bundesweit viele Menschen berufsunfähig!
 

Lange Jahre druckte ich in unmittelbarer Nähe auf Farblaserdruckern (Werbeagentur) und machte mir keine großen Gedanken über die immer wieder austretenden Wölkchen im Betrieb und beim Tonerwechsel. Heute leide ich unter chronischem Asthma, die Hersteller (Apple/QMS/Minolta) haben zu keiner Zeit vor Gesundheitsschädigung durch Tonerpartikel gewarnt. Natürlich lässt sich das nicht eindeutig auf Tonerpartikel zurückführen oder gar nachweisen.

Vor einigen Monaten (ich war auf der Suche nach einem preiswerten Drucker) stieß ich auf diverse Artikel im Web die sich genau mit diesem Thema beschäftigten. So wurden in der Lunge von an Lungenkrebs verstorbenen Menschen innerhalb der Karzinome Tonerpartikel entdeckt. Der Verdacht diese Partikel könnten die Ursache für die Entstehung der Karzinome sein, ist nicht von der Hand zu weisen.  Wer mehr darüber wissen will: Krank durch Toner – Erfahrung mit einer Nanopathologie

Es ist schon merkwürdig wenn wir per Gesetz dazu verdonnert werden die sogenannte Umweltplakette für unser KFZ an die Windschutzscheibe zu kleben. Angeblich dient dies der Gesundheit und soll die Feinstaubbelastung verringern. Die Stadt München jedenfalls hat keinen messbaren Rückgang seit der Einführung der Umweltzone feststellen können.

Die Feinstaubbelastung an einem Büroarbeitsplatz interessiert dagegen anscheinend nicht so sehr. Das Thema betrifft ja nicht die Automobilindustrie, unser aller „Heilige Kuh“. Eine Abwrackprämie für alte Laserdrucker und Kopierer wäre sicher eine gute Lösung. man könnte sie sogar guten Gewissens „Umweltprämie“ nennen.

Ohne Werbung machen zu wollen, machbar wäre das allemal. Es gibt da Drucker, die mit Fesstinte drucken. Es ist ein Druckverfahren, bei dem keinerlei Emissionen entstehen. Die in Hartwachs eingebetteten Farbtinten werden für den Druckvorgang erhitzt und dann auf das Papier aufgetragen. Selbst die Nachfülltinte wird quasi Verpackungsfrei geliefert, es sind nur kleine Wachsblöcke, sonst nichts. Es ginge also schon anders, einfach mal das Stichwort Festtinte googeln.

 

Kommentare

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22. März 2010 - 20:36 — ullike

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