Bautechnische Grundlagen - Fußboden und Zimmerdecke

8. August 2017 - 11:54 — DUKSY

Unter einer Zimmerdecke versteht man im Allgemeinen den oberen Abschluss eines Raumes. Dei Decken zwischen zwei Geschossen haben allerdings eine zweifache Bedeutung: sie bilden jeweils für das untere Geschoss die Decke und für das darüber liegende den Boden.

Decken sind nur bei geringem Eigengewicht wirtschaftlich und werden deshalb üblicherweise nach den statischen Anforderungen dimensioniert. Deckenkonstruktionen haben als elementare Bauteile folgende Aufgaben nd Anforderungen zu erfüllen:

  • Vervielfachung der überbauten Grundfläche durch Stapelung von Nutzraum
  • Lastabtragung zu Wänden und Stützen
  • horizontaler Raumabschluss

Anforderungen:

  • geringes Eigengewicht
  • hohe Tragfähigkeit
  • geringe Bauhöhe
  • einfache Herstellung

Darüber hinaus sind Anforderungen an den Brand-, Wärme, Feuchte- und Schallschutz zu erfüllen. Deshalb ist es sinnvoll, die Haupfunktion "Tragen" von den anderen Funtionen, wie "Dämmen" zu lösen und die Deckenkonstruktion mehrschichtig auszuführen.

Es ergeben sich dadurch folgende Schichten:

  • Oberschicht mit: Gehschicht, Druckverteilungsschicht, Trennschicht (falls erforderlich), Dämmschicht (üblich zur Trittschalldämmung, selten zur Wärmedämmung)
  • eigentliche Tragschicht oder das Tragwerk
  • Unterdecke, bzw. Unterschicht

Hier weiterlesen: https://www.duksy.de/2016/09/02/bautechnik-grundlagen/

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